Mayaa´s Reisen - Ein harmloser Spähauftrag (Nur RP schreiben

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Mayaa´s Reisen - Ein harmloser Spähauftrag (Nur RP schreiben

Beitrag#1 » 27. Okt 2012, 00:24

Es war ein lauer Spätsommernachmittag als die "junge" Priesterin Mayaa ihren Spaziergang machte.
verträumt schritt sie durch die Straßen von Sturmwind und war ganz in Gedanken versunken.
Sie achtete kaum auf ihren Weg, denn ihre Hufe würden sie schon führen. Wie sonst auch.
Die leichte Brise trug den zarten Duft spät blühender Rosen mit sich. Süß und doch vernebelt,
wie die Gedanken die dieser Geruch in ihr weckte. Sie war bei den Rosengärten der Kathedrale
angekommen und erblickte vor dem schönen Altar kniend einen alten Mann.
Es war der alte und weise Paladin Arundil. Die beiden hatten sich Tage zuvor kennengelernt
und ein wenig über ihre Vergangenheit geplaudert.
Sie begrüßten sich freundlich und kamen auch bald wieder ins Gespräch.
Plötzlich kam ein junger Bursche, von etwa 7 Jahren auf die beiden zugestürmt.
Völlig außer Atem überreichte er dem Alten eine Nachricht.
Arundil öffnete sie sofort nachdem er dem Jungen ein Goldstück zugeworfen hatte und ihn hatte Luft schnappen lassen.
Sein Blick verfinsterte sich, doch die warme Aura die den Paladin stets zu umgeben schien verschwand nicht völlig.
Der Brief enthielt die Bitte einen Spähtrupp zusammen zu stellen um einige vermisste Späher der Allianz in den
tiefen von Zul Gurub zu finden.
Dies teilte der Alte Mayaa mit bevor er den Brief mit einem grellen Lichtblitz in seiner Hand in Flammen aufgehen ließ.
Die Blicke der Beiden trafen sich und es war klar aus wem dieser Trupp bestehen sollte.
Beide sattelten ihre Pferde und auf dem Weg durch die Wälder in Richtung des Schlingendorntals , machte der Paladin
Mayaa mit den Einzelheiten vertraut.
Als sie die Grenze des Tals überquerten hörten sie schon das leise Dröhnen der Zalandari Trommeln.
Ihr Ziel war es so wenig Aufsehen wie möglich zu erregen aber soviel zu erfahren wie es eben ging.

Bald darauf standen sie vor der großen und imposanten Tempelanlage Zul Gurubs.

Leise und vorsichtig begannen sie sich immer Näher an den Eingang zu schleichen als Mayaa eine Hexe der Zalandari
in einem Spähturm erblickte die offensichtlich ein geheimnisvolles Ritual durchzuführen schien.
Die Hexe umgab ein violetter Schimmer und der Geruch von Blut und Räucherwerk schlug ihnen ins Gesicht
als sie sich dem Turm näherten. Nachdem Mayaa Arundil auf die Hexe aufmerksam gemacht hatte,
beschlossen sie nachzusehen was dort oben vor sich ging.
Der Paladin schritt voran als sie den Turm hinauf schlichen.
Er gab Mayaa ein Zeichen zu warten doch die in Sachen spähen und anschleichen unerfahrene Priesterin
wollte nicht allein zurück bleiben und folge dem Alten, was natürlich eine schlecht durchdachte Idee war.
Sie erregten die Aufmerksamkeit von 3 Trollen, die wie wild auf sie zu stürmten.
Arundil reagierte sehr schnell für sein Alter und setzt sogleich einen der drei mit einem gekonnten Hieb außer Gefecht.
Den zweiten blockte er mühsam mit dem Schild, was ein lautes Krachen nach sich zog.
Mayaa war zunächst zu erschrocken um in den Kampf einzugreifen. Dass es solche Konsequenzen nach sich ziehen könnte,
Wenn sie nicht auf die Worte des Paladins hörte war ihr nicht bewusst gewesen.
Sie versuchte den Alten mit Schilden und kleinen Heilzaubern zu unterstützen.
Als Arundil sich umsah bemerkte er den letzten Troll der versuchte in Richtung des Eingangs zur Tempelanlage zu flüchten
und Alarm zu schlagen. Doch nicht mit ihm. Gekonnt löste er zwei goldene Dolche von seinen Schulterplatten und warf
dem Flüchtende hinterher. Der erste verfehlte den Troll knapp, aber der zweite traf ihn im Schädel,
als dieser gerade die ersten Stufen zum Eingang erreicht hatte.

Geschafft. Betreten blickte Mayaa zu Boden während Arundil nur mit dem Kopf schüttelte.
Er fragte sich welchen Teil von "wartet hier!" die Draenei nicht verstanden haben mochte.
Der alte gab ihr die Anweisung die Leichen zu verstecken und Spuren zu verwischen. Sie mussten ja schließlich nicht
noch mehr Aufmerksamkeit erregen.
Mayaa tat was ihr aufgetragen wurde und wuchtete den schweren Troll der auf den Treppen zu Grunde gegangen war zu Seite
und bedeckte ihn mit Laub und Moos.
Schnell zog sie den goldenen Dolch aus seinem Schädel. Das gab ein hässliches knirschen und sie schauderte.
Auf dem Weg zurück zum Paladin sammelte sie noch den Dolch der sein Ziel knapp verfehlt hatte auf und brachte
sie dem Alten zurück.

Nun da sie dieses Hindernis aus dem Weg geräumt hatten, war es an ihnen den Turm erneut zu erklimmen und nachzusehen
was die Hexenmeisterin dort trieb. Oben angekommen blickte Arundil vorsichtig in den Raum hinein,
der sich an der obersten Spitze des Turmes befand.
Er war leer.
Mayaa konnte es nicht fassen. Aber Arundil verstand schnell und flüsterte ihr zu dass die Hexe sich immer noch dort befinden musste,
jedoch verborgen von Zaubern.
Der Paladin stürmte in den Raum hinein und wirkte ein Licht, so hell dass es die Hexe blendete und aus ihrer Unsichtbarkeit riss.
Doch die Hexe war nur blind nicht stumm, also jagte sie ihren starken Schattenblitz trotzdem los und er flog direkt auf Mayaa zu,
welche wie in einer Schockstarre mit aufgerissenen Augen einfach stehen blieb.
Arundil warf sich mit einem Satz zwischen den Blitz und die erstarrte Priesterin.
Der Schatten traf seinen Brustharnisch hart und er wurde nach hinten katapultiert
und konnte sich im Fallen noch gerade so an einem Brett des Vorsprungs festhalten auf dem sie sich befanden.
Dieses Ereignis löste Mayaa aus ihrem Schockzustand.
Sie brachte die Hexe kurz zum Schweigen und drehte sich, um dem Paladin eine Hand zu reichen
und ihm wieder auf den Vorsprung zu helfen, damit er nicht abstürzte.
Das Schweigen hielt nicht lang genug , woraufhin die Hexe die Zeit nutzte um einen tödlichen Zauber vorzubereiten.
Mayaa´s Hände begannen zu kribbeln als sie sich wieder der Hexe zu wandte.
Ein dunkler wabernder Nebel umgab die Priesterin
und sie begann böse zu grinsen.
Sie beschwor Schattengeister und hetzte sie auf die Hexenmeisterin, die das wenig zu kümmern schien.
Als Mayaa bemerkte dass sie die Hexe nicht aufhalten konnte überkamen sie auf einmal das Gefühl von Hilflosigkeit.
Dies ließ all die Trauer und die Wut die sich über die Jahre aufgestaut hatte in ihr freien Lauf.
Sie konzentrierte sich mit all ihrer Kraft auf die Hexenmeisterin und in einem großen Knall ließ sie den Turm,
mit samt der Hexe darin explodieren.
Arundil und die Priesterin wurden durch die Wucht der Explosion mehrere Meter in den Dschungel hinein geschleudert.

Der Aufprall war hart. Arundil war als erstes wieder auf den Beinen, wenn auch mit großer Mühe und einem lauten Stöhnen.
Er blickte auf das was die Priesterin da angerichtet hatte.
Wäre man ein Vogel hätte man wohl folgendes gesehen:

< Dort, wo gerade vor ein paar Minuten noch der Wachturm gestanden hatte,
befand sich nur noch ein lichterloh brennendes Gerüst.
Ein Dunkler verbrannter Fleck.
Aufgeschreckte Vögel und...
TROLLE
überall Trolle.
>

Soviel zum Thema keine Aufmerksamkeit erregen, dachte sich der Paladin,
aber seine Aufmerksamkeit wurde schnell abgelenkt von der am Boden liegenden Draenei die sich zunächst nicht rührte.
Er berührte sie sanft woraufhin sie die Augen aufschlug und sich verwirrt um sah.
Sie hatte keine Ahnung was gerade passiert war.
Nachdem sich Arundil davon überzeugt hatte dass die Priesterin keinen größeren Schaden davon getragen hatte,
setzte Mayaa sich auf und betrachtete Arundil.
Er sagte zwar er hätte nur einen kleinen Kratzer, aber sie sah viel Blut.
Was er wohl so als Kratzer ansah fragte sie sich und begann sogleich heilende Formeln zu murmeln.
Was Mayaa aber nicht bedachte oder eher gesagt woran sie sich nicht mehr erinnerte war dass sie ihre komplette Kraft
auf die Hexe gerichtet hatte. Und so wurde es ihr kurz nach der Heilung schwarz vor Augen
und sie sackte in sich zusammen.

Arundil, der damit schon gerechnet hatte fing sie auf.
Stöhnend schulterte er die Priesterin. Draenei waren groß und schwer egal ob männlich oder weiblich
und der Paladin war schließlich nicht mehr der jüngste aber er musste sie beide in Sicherheit bringen.
Schließlich fand er einen Platz der ihm sicher schien.
Er legte die Draeneidame behutsam und sehr vorsichtig auf den von Moos und Blättern bedeckten Boden.
Die Nacht kam immer näher. Er grübelte und begann ,nachdem er sich vergewissert hatte dass keine Trolle in der Nähe waren,
etwas Holz für ein Feuer zu sammeln.
Denn auch wenn die Tage im Dschungel warm und schwül waren, wurde es in der Nacht doch kalt.
Nachdem er zurück war und das Feuer entzündet hatte,
was er nur aufgrund dessen tat da es neben Mayaas Feuerturm nicht auffallen würde,
setze er sich neben die immer noch bewusstlose Priesterin.

Sie war sehr unruhig und wälzte sich in Fieberträumen hin und her.
Arundil überlegte, ging dann ein paar Schritte zu einem großen Strauch,
der große fleischige und stabile Blätter hatte.
Der Regen, den es hier im Tal öfters gab, hatte sich in den Blättern gesammelt.
Geschickte schnitt er ein Blatt vom Busch und ging mit dem Wasser zurück zu Mayaa.
Vorsichtig tränkte er einen Leinenfetzen mit dem kühlen Wasser und legte ihn der Priesterin auf die Stirn.
Nachdem sie noch eine kleine Weile viele unverständliche Worte in schlaf murmelte, schreckte sie plötzlich mit einem Ruck hoch,
packte den neben ihr sitzenden Paladin am Arm und ihr entwich laut und erschrocken sein Name: ARUNDIL !

Ihr Herz schlug so schnell und sie spürte die Angst in sich aufschäumen. Schnell sah sie sich um und begann zu weinen.
Arundil zog sie ein Stück zu sich und legte Väterlich einen Arm um sie.
"Es ist schon gut Kleines. Macht euch keinerlei Sorgen! Wir sind hier vorerst sicher!"
Nachdem der Alte die Priesterin beruhigt hatte und sie über die Situation aufklärte,
in die sie ihr unkontrolliertes Handeln gebracht hatte,
überlegten sie gemeinsam, wie sie nun vorgehen sollten.

Eines war klar, sie würden einige Tage im Tal fest sitzen.
Darauf waren sie nicht vorbereitet, jagen konnten sie nicht wegen der Trolle, aber es würde schon gehen.
Ein paar Tage Wasser und Brot hatten sie.
Auch Mayaa durchwühlte ihre Taschen, fand etwas Milch und Fisch und zog noch mit einem angewiderten Blick,
einen klebrigen Klumpen aus ihren Taschen, der wie sie sich denken konnte,
mal aus Süßigkeiten der Schlotternächte bestanden hatte.

Nach einer Nacht und einem Tag in denen die beiden sich die Zeit damit vertrieben mehr über einander zu erfahren,
beratschlagten sie über den Aufbruch.
Plötzlich spürten sie etwas, es war Unbehagen.
Irgendetwas stimmte nicht, Sie waren aufgeflogen.
Auf den Hügeln die sich um sie herum befanden tauchte ein Troll nach dem anderen auf.
Zwölf an der Zahl.
Die Priesterin ergriff bei diesem Anblick die nackte Panik.
Doch dann wurde sie ruhig und die schattigen Nebel begannen wieder um sie zu wabern.

Mayaâ grinste böse wärend sie die Trolle einem nach den anderen genau ansah.
Arundil´s Kopf ruckte zu der Draenei herum. Seine Augen wurden schmal.... er kannte solche schatten...und sie hatten noch nie was Gutes bedeutet...
Die Zwölf Trolle gröhlten und griffen dann gemeinsam an, mit der festen Überzeugung sie überwältigen zu können.
Immerhin waren es nur zwei schwache Personen...
Die Priesterin kniff die Augen zusammen und sah mit einem mal nicht mehr so freundlich aus wie sonst.
Im selben Atemzug riss sie beide Arme in die Luft, murmelte etwas in einer alten Sprache und übernahm die Kontrolle über zwei der Trolle,
die sofort auf ihre verdutzten "Kumpels" los stürmten.

" Spürt die Macht der Zalandari!"kicherte sie ironisch.

Die Vier Trolle beschäftigten sich miteinander, dennoch stürmten Acht weiter vorwärts und waren fast bei der Draenei angekommen.
Mayaâ wandte mit einem mal den Blick von ihren Kontrollierten Zielen ab und schrie in einem Ton,
der die Erde erzittern lässt in der Hoffnung das sie eine kurze zeit flüchteten...
Sie jagte jedem einzelnen Troll noch Flüche entgegen während sie leise aber irre kichert.
Dann sagte Die Draenei:"Lauft meine Kleinen! Ihr entkommt uns nicht."
Die Flüche und der Schrei den Mayaa los ließ schienen bei den Trollen jedoch komplett abzuprallen.
Scheinbar waren sie jedoch durch Zalandarizauber geschützt und holten schon zum Schlag aus..
Mayaâ riss erschrocken die Augen weit auf während der wabernde düstere Nebel um sie verschwand.
Entgeistert sah sie erst die Trolle die auf sie zu stürmten, dann zu Arundil der konzentriert lichterne Dolche beschwor.

"Was zum......?", hauchte Mayaa sichtlich beängstigt da ihre Magie wohl versagte.

Arundil, der durch seinen Helm geschützt war wurde somit nicht von dem unnatürlichen schrei in seiner Konzentration gestört und
murmelte die ganze zeit schon an einer mächtigen Formel um ihren angriff entgegenzuwirken.
Als dann die Worte des Paladins endeten, bildete sich ein Schild kurz um Mayaa um diverse Schläge von den Trollen abzufangen...
Desweiteren sah man hinter Arundil viele kleine Dolche... Sie schienen aus purem Licht gefertigt zu sein
und er ließ sie auf die Gruppe Trolle nieder.
Mayaa, immer noch gelähmt, spürte wie de Schild des alten Mannes schwand und konnte gerade noch ihren eigenen wirken um
sich vor einemseitlich angreifenden troll zu schützen der nicht von Arundils Dolchen gefallen war.
Die Vier kontrollierten entwanden sich dem Bann des Gedankenkontrollierens und griffen grimmig an...
Sie schienen uralte Magie zu benutzen um sich zu stärken.
Insgesamt verblieben noch Sechs weitere Feinde die nun wild entschlossen waren...

" Tz.. immer zur ungünstigsten Zeit....", murmelte der Paladin verärgert.

Er musste sich was einfallen lassen denn Sechs Trolle in Berserkerwut waren keine leichte Aufgabe.
Arundil sprang vor Mayaa und baute sich auf... eine erhabene Präsenz baute sich auf und man fühlte sich sicher...
Er ließ die Trolle auf sich zukommen, während seine Hände lichterloh aufblitzten...
Die Trolle kamen näher und holten zum Schlag aus.
Mayaâ begann mit heiligem Feuer welches sie auf die Trolle nieder regnen ließ,
nachdem sie sich und Arundil unter einer Kuppel aus Licht schützte.
Die Trolle grunzten nur energisch und innerhalb von einigen Sekunden rissen sie die Kuppel nieder und stürmten dann auf die beiden zu
Sie wollten definitiv an Arundil vorbei zu Mayaa...
Der Paladin atmete tief aus. Es war als wäre kurz die Zeit stehen geblieben...
Vollkommene stille...Arundils Paladinenhafte Ausstrahlung erlosch komplett und wurde zu etwas äußerst fremdartigem...
Beim ausatmen begann das Licht aus seinen Händen heraus zu strömen... und der Paladin
begann binnen Sekunden vor jedem Einzelnen zu stehen,
nur um Sie mit einen präzisen Hieb zur Strecke zu bringen... danach... Stille..
Ein leises rauschen...blätterrascheln...es war totenstill.
Arundil kniete neben seinem letzten Gegner und verharrte so.
Mayaâ starrte den Paladin verdutzt an. Sie fühlte sich eigenartig.
Was der Paladin da eben getan hatte, hatte sie noch nie zuvor gesehen.
Dass Magier die Zeit zu krümmen vermochten war bekannt, aber so... Sie wagte es kaum die stille zu durchbrechen.
Langsam ging sie ein paar Schritte auf den Paladin zu.

"Arundil?" fragte sie zaghaft.

Seine Ausstrahlung war ,wie Mayaa auffiel, reptilienähnlich geworden. Die Augen hell weiß wie früher bei den Hochelfen.

"Auf nach Zul Gurub." sagte er und stand auf.

Die Priesterin machte Große Augen und wagte es nicht weiter nachzufragen...
Man hörte wieder ein paar Truppenbewegungen der Zalandari, aber nichts was akut in der Nähe war...
Es sah aus wie ein fein säuberliches Gemetzel welches sie beide angerichtet hatten.
Mayaâ starrte Arundil immer noch verdutzt an, setzte sich jedoch gleich in Bewegung.
Etwas am Blick von Arundil beunruhigte sie.
Es war kaum noch etwas von der wohligen Wärme und Geborgenheit übrig die der Paladin sonst ausstrahlte.
Mayaâ sagt:" Nun gut. Ich bin bereit euch zu folgen."
"Los!" sagte Arundil bestimmt und stürmte vorwärts wie ein Jungspund...
Von Baum zu Baum.. von Strauch zu Strauch... immer den Truppenbewegungen ausweichend.
Mayaâ folgte ihm schnellen Schrittes, sehr darauf bedacht sie nicht noch einmal aus Unachtsamkeit in Gefahr zu bringen.
Die Trolle hatten Tiger dabei die ihre Fährte aufspüren sollten,
nur aus einem unerfindlichen Grund schienen sie die beiden nicht zu wittern was Mayaa stutzig machte.
Arundil lugte hinter einem Baumstamm hervor, nickte der Priesterin zu und rannte weiter.
Mayaâ sah immer wieder zurück. Irgendetwas war eigenartig. Überall die Tiger die nach ihnen suchten
und sie hatte das Gefühl es hatte etwas mit Arundils Veränderung zu tun dass sie die beiden nicht fanden.
"Arundil....?" flüsterte sie "Warum folgen sie uns nicht. Sie müssten uns längst gewittert haben."
"Psst! Weiter, keine Zeit!" herrschte er sie an.
Arundil zog sie dann einfach mit sich und sah nach vorn..
Nach einer ganzen weile schien sich die Aura Arundils wieder zu normalisieren.. ebenso seine Augen wurden wieder grau..

"Eine Patrouille....!" murmelte er.

Arundil grübelte kurz..
Die Priesterin duckte sich hinter einen Felsen.
Sie war einen Kopf größer als Arundil und hatte Angst entdeckt zu werden.

"hmhmh..." meinte er nachdenklich während er sich suchend umsah.

Nach einiger zeit entdeckte er ein kleines Detail welches ihnen nutzen konnte.

"Ahh! Seht ihr den kleineren fies aussehenden troll?" Arundil zeigt auf einen wirklich sehr grimmig drein blickenden Troll,
der ein paar Meter von ihnen entfernt mit seinen Kumpanen stand.
Vorsichtig spähte Mayaa hinter dem Stein hervor.
"Ja..." flüsterte sie.
"Übernimm ihn und sag seiner Truppe er hätte was Verdächtiges gesehen... Etwas was sie überprüfen müssen!
Unser Vorteil ist das die Haupttruppen nun außen nach uns suchen anstatt sich im Innern zu verbarrikadieren.
Also besser wenn sie nicht wissen wo wir aktuell sind."
Arundil musterte sie harsch..
" Kriegt ihr das hin? Übernehmen eine Aufgabe stellen und selbst laufen?"

Mayaâ hatte das stachelnde Gebrabbel des alten Mannes einfach überhört.
Sie mochte ihn und wollte daher nicht näher darauf eingehen.
Die Priesterin konzentrierte sich, ihren Blick starr auf den fies aussehenden Troll gerichtet.
Ihre Augen begannen merkwürdig zu leuchten .
Der fiese Troll macht einen eigenartigen Ruck nach vorn.
So bewusst hatte Mayaa nicht oft anderer Wesen Gedanken und Körper kontrolliert.
Sie dachte fest daran, dass die Truppe von Trollen nach Westen gehen sollte.
Dort wurden der Mensch und die Draenei gesehen.

Der Trolle kratzte sich am Kopf und sagte :
"Eyy Maan, da im Westen, habt ihrs das gesehen maaan? Ich glaube. da warn die beiden. Geht ma nachsehn."
Und mit einem lauten grunzen trotteten sie in die Richtung die ihr "Kumpel" ihnen gezeigt hatte.
Mayaa löste die Kontrolle und als der Troll wieder zu Sinnen kam und seinen Trupp davon laufen sah,
machte er sich schnell hinterher.
Arundil nahm das Schweigen der Priesterin als ein ja und machte sich dann vorwärts, Mayaa dicht hinter ihm.
Gerade im Tor angekommen schrie der Toll den Mayaa zuvor übernommen hatte seinen Kollegen hinterher.

"EYMAAN.. Was machtn ihrs da? Warum ihr laufn da lang!? Habta vergessen das wirs Tor bewachen solln ähhh?"

Der Paladin seufzte und schaute Mayaa an... der Ansatz war gut.. nur nicht zu Ende gedacht....
"wir müssen uns verstecken! schnell!" meinte er bestimmt.

Die Trolle trotteten keifend zurück.

"Has du Verstand verloren, maan?" Der Kollege grunzte.
"Has eben gesagt, solln da nach Menschlein und Ziegending Ausschau halten!"
"Komm klaaa maan! Wir solln Tor bewachen! Entgegnete der andere schroff.
Sie keiften und verhauten sich gegenseitig bis der Anführer, der kleine fiese einfach einen Kriegschrei brüllte.
"Hört auf ! Müssen nachsehn ob wer durchgeschlüpft ist... Malarak wird nich begeistert sein..!"

Gesagt getan. Die Trolle trotteten langsam und wie es aussah gemütlich nach Zul Gurub..
wie jeder aber wusste... eine tödliche Fehleinschätzung war... Trolle waren Jäger... und durchaus gute..
Mayaâ packte den Paladin am Arm und ließ sie kurz verblassen.
Das gab ihnen Zeit um die Ecke zu laufen und sich dem Blickwinkel der Trolle zu entziehen.
Die Trolle durchkämmten den gesamten Eingang...

"Hier sin Spurn!" Die Trolle standen darum herum und musterten sie..
"Du has recht maan.Nur... is das ein Menschlein und ein Ziegendingsabdruck?"

Und so begannen sie durchaus eine recht lange Zeit darüber zu diskutieren und stritten sich auch...
zum Glück aber ordneten sie die Spuren den Tiere zu und gingen wieder zum Eingang zurück.

"Scheint als wärt ihr mit Glück gesegnet Mayaa..." meinte Arundil und atmete auf.
Sie nickte Arundil erleichtert zu.
"Auf... wollen wir mal sehen was wir vorfinden? Eine günstigere Gelegenheit wird sich uns nicht bieten,"
meinte Arundil und lächelte die Draeneidame warm an.
"Ja... lasst uns nach den vermissten Spähern suchen. Ich habe ein ungutes Gefühl dabei."
Stimmt sie ihm zu und erwiderte Arundils Lächeln.
"Dann auf..." sagt Arundil und reicht ihr seine Hand.
Sie zögerte erst nimmt dann aber doch die Seine

"Wie leergefegt..." meint Arundil und schmunzelt leicht.
Es stimmte... es waren kaum noch Wachen in Zul Gurub...
Fragend sah der Paladin sich zu seiner Weggefährtin um.
"Wollen wir mal weiter... Ich sehe Rauch dort im Lager aufsteigen."
Mayaâ nickt kurz aber bestimmt.
Während sie sich durch Zul Gurub schlichen war es immer wieder unnatürlich still...
Selbst Mayaa merkte das eine dunkle bösartige Magie am Werk war...
Nun war es an ihnen heraus zu finden was es war... und wo es herkam... oder besser noch,
wie sie es zur Not bekämpfen konnten...
Dort in der Mitte, wo Beide Rauch erblickt hatten sahen sie es.
Ein von Schatten umwaberter Berserkertroll, der gut auf das 3fache seiner normalen Größe angeschwollen war...

Mayaâ klappte unmerklich die Kinnlade herunter.

"Beim licht...." entfuhr es Arundil fassungslos.
"Wir müssen versuchen dieses.... dieses Ding... aufzuhalten!"
Der Priesterin fehlten die Worte. Sie konnte den Blick kaum von diesem Ungetüm abwenden.
Was waren da nur für Mächte am Werk.
"Das sollten wir. Wer weiß wie groß es sonst noch wird." erwiderte sie.

Mayaâ nahm Arundils Hand um zu zeigen dass sie bereit war weiter zu gehen.
Den Blick immer noch irritiert auf dem Berserkertroll geheftet.
Der Paladin blickte auf Mayaas Hand und schmunzelte kurz ehe sie weitergingen.
Einige Zeit verging und sie kamen zu dem Ort an dem einst der Hohepriester Venoxis seinen Altar gehabt hatte.
Arundil lugte um die Ecke. Ihm bot sich ein seltsamer Anblick.
Der Altar war gespickt mit, wie es aussieht, schwarzen Seelensteinen.

"Bei Uthers Grab..."

Mayaâ war verwirrt. Von solch einer Art Ritual hatte sie weder gehört noch gelesen.

"Ich hasse Trollzauberei... besonders die der Zalandari..." brummte Er und es entfuhr ihm ein langer, tiefer Seufzer.

"Was sie damit wohl bezwecken... Sie werden doch nicht die Späher....?" fragte Mayaa sichtlich verängstigt.
Arundil sagt:" Ich glaube sie füttern damit dem Riesigen Berserkertroll..."
Mayaâ durchfuhr ein kurzer Schauder bei dem Gedanken daran.
Arundil sagte energisch: "Wir werden sie vernichten!"
Seine Gefährtin nickt. "Nur wie?"
Arundil überlegte kurz und sagte dann:" Ihr werdet mir Deckung geben müssen während ich sie versuche entweder zu reinigen
oder zu exorzieren um sie somit zu zerstören! Priorität ist... nicht entdeckt zu werden...Ich zähle auf euch Mayaa!!"
"Ich gebe mein bestes." gab sie kurz und kapp zurück.

Der alte Mann begann diesen Schrein besser aus zu kundschaften.
Er entdeckte Vier Trolle die eifrig dabei waren die Steine zu verlesen und
Zwei Trolle die ein Ritual herauf beschworen um weitere Seelensteine zu fertigen.
Mayaâ grinste leicht als sie das erste Schild auf den Paladin wirkte.
Sie war aufgeregt aber zuversichtlich die Aufgabe ohne großes Aufsehen zu erregen verrichten zu können.
Arundil dachte nach...

"Habt ihr einen Vorschlag wie wir möglichst alle ausschalten ohne viel Aufsehen zu erwecken?"
Mayaâ dachte an die vorangegangene Situation mit dem Dutzend Trollen.
Sie standen vor dem Eingang des Altars, grübelnd wie diese Aufgabe zu lösen sei...
Es war immer noch äußerst still bis auf die Geräusche der Zalandari Trolle.
Nach kurzen überlegen fiel Mayaâ etwas ein:

"Ich könnte versuchen zwei zu kontrollieren,
um ihre Aufmerksamkeit zunächst eventuell auf mich zu lenken.
Meint ihr die Zeit reicht aus um die Steine zu zerstören?"
"Ich weiß noch nicht wie die Steine beschaffen sind. Und ich fürchte es ist höhere Trollzauberei...
Gehen wir davon aus das es einige Minuten dauern wird." erwiderte der weise Alte.

Mayaâ`s Hände umwaberte wieder der dunkle Nebel. Doch keiner von beiden bemerkte dies zunächst.
"Wir sollten es versuchen .... Uns läuft die Zeit davon.
Wenn sie weitere dieser Steine herstellen und dieses... Ding.... weiter füttern.... ich will nicht daran denken."
Arundil spürte Mayaas Wandel und blickte sie musternd an.
Als es ihm auffiel packte er sie ruppig am Arm." Beherrscht euch!!!"
Die Priesterin wurde wieder klar im Kopf.
"Ja ... ich denke ich habe es unter Kontrolle." murmelte sie energisch.
Der Alte atmete einmal mehr aus...
"Ihr könnt verblassen... Habt ihr genug Zeit die Trolle gegeneinander aufzuwiegeln?" fragte er und sah Mayaa prüfend an.
"Ich denke schon..."
Arundil entfährt ein langer, tiefer Seufzer.
"Ich will für euch hoffen das es reicht." meinte er und nickt ihr zu.
"Los!"

Die zwei scheinbaren Hexenmeister schienen zusammenzustehen und zu murmeln.
Offenbar sind sie vollkommen von dieser Welt abgeschnitten...
Die anderen vier machten grade eine Pause und unterhielten sich.
Die Priesterin murmelte leise vor sich hin während sie langsam mit der Umwelt zu verschmelzen schien.
Sie konzentrierte sich sehr darauf um den Zauber recht lang aufrecht zu erhalten.
Langsam ging sie um die Ecke und prüfte noch einmal ob sie auch nicht zu sehen war.
Die Trolle unterhielten sich weiter in ihrer Heimatsprache und merkten derzeit nichts.
Mit starrem Blick auf zwei der vier Trolle fing sie an ihre Gedanken zu kontrollieren.
Sie brachte den einen dazu zu stolpern.
Die Priesterin wird für einen kurzen Augenblick sichtbar als sie zwei Fähigkeiten auf einmal benutzt,
was zum Glück aber nicht auffällt.

"EY!!!! Was soll das Maan!"
"Was denn hab nix gemacht Brudah... chill mal ein wenig und nimm ein wenig Mojo...!"

Mayaâ versteckte sich rasch hinter einem Busch damit die Trolle sie nicht entdeckten.
Wieder konzentrierte sie sich auf den Troll um ihn dazu zu bringen seinen Bruder im Geiste zu schubsen.
Diesmal war es wieder der gleiche Troll der einen anderen anstubste.
Die Kohle vom Feuer vor dem sie tratschten rollte ein wenig über die Feuerstelle.

"Was hastn fürn Problem maan!?! Hat dein Weib dir nich das gegebn wasse wolltest?" grunzte der Vierte im bunde auf,
was wohl ein Lachen darstellen sollte.

Mayaâ bemühte sich dem Troll ein Gefühl von Wut und Groll zu vermitteln,
in der Hoffnung die Vier würden eine kleine Rauferei beginnen, was ihr die Zeit geben würde sich um die Hexer zu kümmern.
Sie sah sich Hilfe suchend nach Arundil um. Es klappte nicht.
Nicht so wie sie es sich gedacht hatte.
Die Priesterin begann zu grübeln. Es musste doch eine Möglichkeit geben,
diese stinkenden Trolle so abzulenken dass sie nicht mehr aufmerksam genug waren um sie zu stören.
Dann viel es ihr wie Schuppen von den Augen. MOJO...
Sie konzentrierte ihre Gedanken auf das Trollgetränk ...
Wenn sie um sich zu vertragen genug Mojo tranken würden sie vielleicht einschlafen.
Der übernommene Troll reichte dann sein Mojo in die Runde.

"Sorry maan... War wirklich schlechte Zeit für Juju! Mein Frau war einfach nich in Stimmung.
Hier! Trinken alle Mojo! Tut mia Leid was passiert sein."

Die Trolle klatschten sich grunzend auf den Rücken und begannen zu trinken.
Scheinbar schien auch dieser Plan nicht aufzugehen da das Mojo schnell leer war.
Arundil schmunzelte leicht auf. Ob es nun geplant war oder nicht, die Trolle waren nun so duselig,
dass sie ihre Umgebung nur noch halb wahr nahmen.
Er nickte Mayaa in ihrem Versteck zu um zuzugreifen, denn auch er verließ sein Versteck
und stürmte auf die Trolle zu, in der Hoffnung das die zwei Hexenmeistertrolle wirklich weit abseits des Geschehens waren.

Mayaâ folgte dem Paladin und versah erst ihn, dann sich selbst mit einem Schild, bevor sie ihrem Missmut über das Scheitern ihres Plans Luft machte.
Sie schickte kleine Flüche auf die Vier los und mit einem einzigen Schlag ihres Heiligen Feuers brachte sie einen der Trolle zu Boden.
Die trolle schauten verdutzt drein als ihr Kumpel tot am Boden lag.
Dann ergriffen sie grunzend die Speere als sie die Beiden erblickten:
Mayaa wie sie hinten im Gebüsch Zauber murmelte und Arundil der auf die verbliebenen drei zu stürmte.
Arundil duckte sich unter einem anfliegenden Speer weg, warf sein Schild und verschaffte sich so die nötige Zeit
die er brauchte um die Trolle zu erreichen.
Er mühte sich sichtbar ab es wieder aufzusammeln und erschlug einen Troll mit einem diagonalem Hieb.
Der Troll grunzte nur auf und sackte zu Boden, sich die Eingeweide haltend.
Die verbliebenen zwei Trolle fingen an zu schreien und holten dann ihrerseits zum Schlag aus, welche der Alte nur mit sehr viel Mühe abwenden konnte...
Die Hexertrolle schienen wohl aus ihrem Delirium zu erwachen.
Mayaâ starrte einen der Trolle direkt an.
Er war etwas größer als der Andere und hatte einen abgebrochenen Hauer.
Sie zwang ihn mit roher Gewalt auf seinen Kumpel einzuschlagen.
Der Troll reagierte entsprechend der Gedankenkontrolle und verpasste seinem Kumpanen voll eins ins Gesicht.
Glücklicherweise reichte dieser Hieb aus um ihn bewusstlos zu schlagen.
Die beiden Hexer murmelten dunkles Zalandari... und bereiteten einen Angriff vor.
Der Paladin kniff die Augen zusammen und hoffte einfach, dass Mayaa gut mit dem Troll umgehen würde.
Und so stürmte er mit Gemurmel in einer uralten Sprache vorwärts den Hexern entgegen
Die Priesterin ließ den großen Troll in Richtung der Hexer stampfen.
Sie konnte spüren dass er gegen ihre Kontrolle ankämpfte aber die Schatten in ihr waren stark genug um ihn zu halten.
Sie befahl ihm dem Hexer mit seiner riesen Faust direkt auf die Kehle zu schlagen,
in der blanken Hoffnung er könnte anschließend keine Zalandariformeln mehr aussprechen.
Da der Hexer die ganze Zeit den tödlichen Zauber vorbereitet,
schaffte es der kontrollierte Troll ihm somit den Kehlkopf zu zerschmettern .
Dieser griff sich keuchend an den Hals und sackte zuckend zusammen.
Dem verbliebene Hexer gelang es jedoch seinen Zauber auszusprechen und ihn gen Mayaa zu werfen.
Arundil stand zu weit weg um irgendetwas tun zu können, doch dies erkannte er:
Mayaa war auf sich alleine gestellt.
Er griff stattdessen den verbliebenen Hexer an und köpfte ihn gekonnt mit einem Streich.
während der andere verbliebene Troll immer noch Mayaas Gedankenkontrolle unterlegen war.
Die Draeneidame duckte sich schnell und versuchte dem tödlichen Zauber auszuweichen, durch die fehlende Konzentration wurde jedoch die Gedankenkontrolle unterbrochen.
Der Troll verfiel auch gleich der Berserkerwut als er freikam und griff Arundil an.
Dieser konnte sich nicht wehren da er mit dem Rücken zum Troll stand.
Und so hieb der Troll dem Alten mitten ins Kreuz und er wurde gut 2 Meter weggeschleudert.
Der Paladin spürte einen stechenden Schmerz als er auch schon merkte wie er am Boden lag.
Ihm tat alles weh. Aufstehen... er musste aufstehen...
Der Troll raste nur vor Wut und rannte auf den Paladin zu.
Mayaâ murmelte ein paar Worte und zog den Paladin blitzschnell zu sich und es begann wieder dunkler nebel um sie zu wabern.
Sie war wütend. So hetzte sie dem Troll Drei Flüche auf den Hals,
während sie irre kichernd und mit bösem lächelnd noch einen Stachel aus purem Schatten auf ihn warf.
Arundil, der zu Mayaa zurückgezogen wurde verlor durch die von ihm unerwartete Reaktion Schwert und Schild...
Der Troll immer noch in Rage raste mit beängstigender Geschwindigkeit immer mehr auf die Beiden zu.
Ihn schien kaum etwas zu stoppen.
Die Priesterin sah, dass die Flüche ihn offenbar nicht beeindruckten,
also rief sie die Schatten selbst aus dem Dunkel.
Mit Stacheln versehene Tentakel die in dunklen Nebel gehüllt waren griffen nach dem Troll.
Dem Troll schienen langsam die Kräfte zu versagen. Er wankte aufgrund der massigen Schatten und fiel letztendlich zu Boden.
Arundil schaute benommen drein und musste sich erstmals orientieren..
Mayaâ kicherte böse. Sie schien noch nicht wieder bei sich zu sein
und sah sich, offensichtlich angetan an, was sie angerichtet hatten.
Der Bereich um den Altar sah reichlich verwüstet aus. Alle 6 trolle am Boden.
Die Schwarzen Seelensteine pulsierten und schienen einen entzückenden reiz auf Mayaas schattenhafte Seite aus zu üben.
Der Paladin brauchte immer noch einen Moment. Zweimaliges rumgewerfe schien ihm bei dem Alter nicht allzu gut zu bekommen.
Mayaâ schüttelte sich als der Nebel um sie langsam aber sicher verschwand.
Sie blickte auf Arundil.
Da er immer noch leicht verwirrt und irgendwie "nackt" ohne Schwert und Schild aussah,
sah sie sich und und lief an die Stelle wo ein paar Minuten zuvor noch der Paladin Gelege hatte,
um ihm seine Habe wieder zu bringen.

"Hier....." kicherte sie."Ich glaube das gehört euch."
Der weise Alte nickt langsam und atmete schwer: "danke....Ich denke.... das war... recht... unauffällig..." keuchte der alte Mann.

Er nahm sein Schwert und Schild wieder an sich und blickte sich um.
Chaos... anders hätte er es nicht beschreiben können...
Aber der Zweck heiligt die Mittel, wie man so sagt.

"Sehr gut... Ich werde nun anfangen diese Steine zu untersuchen und zu vernichten. Haltet die Augen auf." murmelte er Mayaa zugewandt.

Ihre Hände begannen wieder düster zu wabern als sie in die Nähe der Seelensteine kamen und sie fühlte etwas in sich aufkommen das sie nicht zu beschreiben vermochte.
Es war als würden sie... ja als würden sie nach ihr rufen ?
Im Innern der Priesterin entbrannte einen Kampf mit sich selbst.
Ein Teil wollte diese Steine zerstört sehen ein anderer sie berühren und ihre Macht spüren.
Arundil beachtete Mayaa nicht weiter in dem Glauben sie habe ein Auge auf die Umgebung.
Sehr in seiner Arbeit vertieft bekam er auch nicht mit, dass sie wieder einen Konflikt mit sich selbst hatte.
Er murmelte alte Zeilen aus längst vergessenen Schriften um das Geheimnis dieser Steine zu ergründen, damit er einen Weg planen konnte sie zu vernichten.
Schwarze Magie hatte es ansich immer und immer wieder aufzutauchen sofern man sie nicht verstand und sie richtig bekämpfte.
Mayaâ´s innerer Streit wurde immer heftiger.
Die Nebel um sie kamen und gingen so schnell dass sie selbst nicht mehr wusste was richtig war.
Ein Stein...Einer würde doch nicht auffallen oder? Einer würde nichts ausmachen .... wirklich nur einer ....
Die schattigen Nebel schlossen sich um sie.
Einen Blick auf Arundil... er war konzentriert und sehr mit den Kugeln beschäftigt. Es würde nicht auffallen...
Aufgrund ihres Zwiestreits fiel ihr nicht auf das sich einer der Trolle wieder rührte.
Es war derjenige den sie nur per Gedankenkontrolle bewusstlos geschlagen hatte. Ein großer Fehler...
Sie hatten die Toten nicht geprüft ob sie es wirklich waren....
Dem erwachendem Troll gelang es sich lautlos vom Platz zu entfernen.

"Faszinierend..." entfuhr es Arundil plötzlich.
"Die Steine sind von Grund auf an dunkle Geister gebunden. Sie verfüttern ihre Ahnen an dieses Monster und stärken ihn so."
Er nahm einen Stein in die Hand und ließ ihn sofort wieder fallen.
"Ich hasse Zalandari Zauberei..."

Mayaâ nickt abwesend, da sie noch immer darüber nachdachte wie in Veelens Namen sie an einen dieser Steine kommen sollte.
Der alte Mann grübelte über einem weiteren Weg sie zu vernichten und nahm nichts um ihn herum wahr.
Die Priesterin ergriff ihre Chance sofort. Sie schnappte sich einen der Steine
und ließ ihn geschickt und unauffällig in ihrer Tasche verschwinden.
Der Stein war warm und gab ihr ein wohliges Gefühl von Macht.
Der Paladin bemerkte nichts. Aber er schien eine Lösung gefunden zu haben.
Er murmelte einige Worte und der Stein begann zu zittern.
Nach einigen Minuten des monotonen Singsangs des Paladins barst der Splitter.

"Ich habe einen Weg gefunden!" schmunzelte er leicht und blickte Mayaa an.

Sie nickte nur Abwesend. Der Stein in ihrer Tasche war glühend heiß geworden als Arundil einen der anderen Steine zerstörte
Das rüttelte sie wach. Die Nebel verschwanden.
Sie wusste dass der weise Paladin sonst etwas bemerken würde. Aber in ihr tobten die Schatten noch immer.

"Immer noch keiner in Sicht..?" fragte der Alte gelassen.
Mayaâ drehte sich erschrocken um. An die Trolle hatte sie gar nicht mehr gedacht.
"Nein .... nein....ähm... nichts und niemand zu sehen!"
Ihr stockte das Blut in den Adern. Langsam und zögernd drehte sie sich wieder zum Paladin.
"Ähm.... Arundil?"

Während sie so daher redeten war der verbliebene Troll zum nächsten Stützpunkt gerannt
und hat alle informiert. In dem Moment wo Mayaa die Worte ausgesprochen hatte, dröhnten schon die Zalandaritrommeln.

Arundil schreckte hoch und blickte sich verwirrt um.
Er sah dann Mayaa mit strengem Blick an:"Sag mir jetzt nicht....!"
Das Dröhnen wurde in dem Moment nur umso lauter.
"Nun ja....," gab Mayaa kleinlaut zu "doch... einer fehlt...
Ich habe durchgezählt.... es ... es sind nur noch 5... ich weiß auch nicht wie das .... es tut mir leid....!"
Sie sah den Paladin ängstlich an. Das hatte sie so nun auch nicht gewollt.

Arundil fuhr aus der Haut.
"Wie kann man wenn man sich die ganze Zeit umsieht nicht bemerken wie einer der trolle wegkriecht?!?!" brüllte er.
"seid ihr bei Sinnen!? Der gesamte Hort wird sich wieder hier versammeln!!!!!"
Der Paladin macht einen Schritt und rüttelte Mayaa durch.
"Sag mir wie man sowas übersehen kann!?!?!?"
Mayaâ riss sich aus dem Griff des Paladins los, aus Angst er würde etwas von der Kugel bemerken.
"Ich weiß es nicht....."
Arundil hatte es wohl erfasst. Das Dröhnen der Trommeln war im ganzen Schlingendorntal zu hören.
Alle Trolle würden nun nach Zul Gurub zurück kehren.
Er seufzte nur und murmelte was von "Einmal mit Professionellen arbeiten!" was Mayaa aber nicht mitbekam.
Dann dachte er nach. Es blieb nicht viel Zeit. Es blieben zwei Optionen.
Die erste war, den Berserkertroll zu fordern und versuchen zu vernichten, in der Hoffnung das, sofern der Troll fällt, alle anderen Trolle die Flucht ergriffen.
Die Wahrscheinlichkeit dafür war wohl 50 zu 50... oder aber sie traten den Rückzug an...
Arundil und Mayaa überlegten fieberhaft, die Trommelschläge der großen Zalandaritrommeln in den Ohren.
Was würde die bessere Entscheidung sein...?
Warum? Weil ichs kann!

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